zl16

Lesung und Gespräch mit

Christine Teichmann,

Elias Hirschl &

Max Höfler

Am 6. Mai um 19 Uhr geht es auf der Murinsel im Café mit der Lesereihe „zusammen lesen“ weiter. Und zwar mit der dritten Ausgabe unseres Formats Schnittpunkte: “Literatur & …” Dabei stellen wir intermediale Aspekte des Schreibens in den Mittelpunkt. Dieses Mal begrüßen wir die Autor*innen Christine Teichmann, Elias Hirschl & Max Höfler zu „Literatur & Performance“.

Die Unabhängige Lesereihe „zusammen lesen“, die von Klaus Stoertebeker und Julia Knaß organisiert und kuratiert wird, will in Graz einen Treffpunkt für an Gegenwartsliteratur interessierte Menschen schaffen. Literatur wird als soziale Praxis des Austauschs verstanden, weswegen im Format der Lesereihe Lesende zueinander in Beziehung gesetzt werden und in Resonanz mit dem Publikum treten wollen. Durch solidarisches Miteinander soll ein kollektiver Zusammenhang, ein Ort gemeinsamen Reflektierens, Vernetzens und Handelns entstehen.

Zu den Autor*innen

Christine Teichmann ist Autorin, Kabarettistin, Schauspielerin, Artistin und künstlerische Aktivistin. In ihrer Eigenschaft als Slam Poetin und Kleinkünstlerin ist sie von zahlreichen Bühnen im deutschsprachigen Raum bekannt. Sie ist Autorin von 4 veröffentlichten Romanen und 6 abendfüllenden, sowie mehreren kürzeren Bühnenstücken, die in den letzten Jahren zur Aufführung gelangt sind. Ihre bislang drei gesellschaftskritischen Kabarett Programme wurden mehrfach ausgezeichnet, ein viertes ist in Arbeit. Als künstlerische Leitung der OMAS GEGEN RECHTS Steiermark gestaltet sie generationenübergreifende Performance Projekte im öffentlichen Raum.

Elias Hirschl, 1994 in Wien geboren, ist Autor, Musiker, Slam Poet und schreibt für Theater und Radio. 2020 erhielt er den Reinhard-Priessnitz-Preis und 2022 den Publikumspreis des Bachmann-Wettbewerbs. Elias Hirschl ist Teil des Comedy-Hörspiel-Kollektivs „Das magische Auge“ und der Post-Punk-Band „Ein Gespenst“. Romane u.a.: »Salonfähig« (2021), »Content« (2024) und zuletzt „Schleifen“ (2026) im Zsolnay-Verlag.

Max Höfler, lebt und arbeitet als freier Schriftsteller in Graz. Germanistik-, Philosophie- und Kunstgeschichtestudium. Leiter des Forum Stadtpark Literaturreferats (2009-2017). Schreibt experimentelle und konzeptionelle Prosatexte. Musik als Lil Franz. Div. Preise und Stipendien: zuletzt Rotahorn-Literaturpreis 2024. Zuletzt erschienen:Alles über alles. Ritter (2024). http://max.hoefler.mur.at/

Gefördert durch das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport, das Land Steiermark, und die Stadt Graz.

Fotos: Christine Teichmann © Martin Schneider/ Elias Hirschl © Zsolny/Petra Weixelbraun / Max Höfler © Garfield Trummer